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Journalismus und Gesellschaft – Reflexionen und Werkstattbeiträge

Journalismus und Gesellschaft – Reflexionen und Werkstattbeiträge

Wer als Journalist erfolgreich sein möchte, muss nicht nur sein Handwerkszeug (von der  Recherche bis zur multi- und crossmedialen Präsentation) beherrschen, sondern auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen erkennen und verstehen. Denn Journalismus ist kein Selbstzweck wie etwa gute Literatur. „Irgendwas mit Medien“ war der Slogan der Generation Praktikum. Und heute?

Wahre Freude ist (k)eine ernste Sache

Wahre Freude ist (k)eine ernste Sache

Das Internationale Tabakskollegium Deutschland e.V. hat mich in den erlesenen Kreis seiner Mitglieder berufen. Damit wird meine journalistische Arbeit im Genusssegment Pfeife, Tabak und Zigarre gewürdigt. Willkommener Anlass für ein paar Anmerkungen und Erinnerungen.

Iss, was gar ist. Trink, was klar ist. Red, was wahr ist.

Iss, was gar ist. Trink, was klar ist. Red, was wahr ist.

Das hätte sich Martin Luther nicht träumen lassen. Dass er einmal Pate steht für eine Pressereise zu herzgesünderer Wurst. Dabei fasst der Aphorismus des Reformators („Iss, was gar ist. Trink, was klar ist. Red, was wahr ist.“) die Pressereise des Kompetenzclusters nutriCARD an der Universität Leipzig bestens zusammen. Neben der Verkostung regionaler Delikatessen unterschiedlicher Aggregatzustände stand natürlich die Medienpremiere der herzgesünderen Wurst im Mittelpunkt, ergänzt um wissenschaftliche Impulse unterschiedlicher Disziplinen.

„Wissen und Tiefgang ins Internet bringen“

„Wissen und Tiefgang ins Internet bringen“

Was Journalismus heute ist, kann und soll (manche sagen: darf; ich sage: muss) – darüber wird auf  Podien gerne trefflich diskutiert. Wir haben die Studierenden des Masterstudiengangs New Media Journalism heute vor der Immatrikulation gefragt, was sie erreichen möchten. Nur zwei Antworten: „Als Journalist das das Vertrauen in die Branche zurückgewinnen“ und „Wissen und Tiefgang ins Internet bringen“. Eine kritische Reflexion, die aktuelle Probleme fokussiert, aber auch Mut macht.

Effektive Unternehmenskommunikation: Empfehlungen für eine bessere PR

Die Leipzig School of Media (LSoM) hat mich im Vorfeld eines neuen Seminarangebotes, welches ich mitbestreiten darf, zu PR befragt. Ich habe geantwortet. Und auch geschafft, Konfuzius unterzubringen. Wenn das keine PR-Leistung ist.

Die Wurst ist mir nicht wurst – Für eine bessere Ernährungskommunikation

Die Wurst ist mir nicht wurst – Für eine bessere Ernährungskommunikation

Als wir vor gut vier  Jahren die Idee hatten, uns auf eine Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu bewerben, ahnte wohl kaum jemand, was daraus einmal werden könnte. Aus dem Treffen einiger Motivierter ist heute ein Leuchtturmprojekt des mitteldeutschen Universitätsbundes geworden. Damit „leisten die Forscher einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung, Heilung und

Volltreffer – Wider die Gentrifizierung

Volltreffer – Wider die Gentrifizierung

Eine Nebenwirkung von Hypezig ist die Gentrifizierung. Seit 18 Jahren lebe ich nun ich nun in und um Leipzig und bin noch immer fasziniert von dieser Stadt, die sich seither doch so verwandelt hat. An vielen Orten zum Besseren, an manchen Orten zum Beliebigen. „Leipzig entdecken“ ist heute auf vielerlei Wegen möglich – zu Fuß

nutriCARD trifft enable

nutriCARD trifft enable

„Es müsste ein Missionierungsverbot geben für Religion und gesundes Essen“, sagt Starkoch Vincent Klink in der Titelstory des „Spiegel“ (28/2017). Überschrift: „DER ERNÄHRUNGSKULT. ESSEN ODER NICHT ESSEN? Vom dogmatischen Verzicht zum gesunden Genuss“.  Eine Steilvorlage für meinen Vortrag bei der Summer School des enable-Cluster in Freising. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Menschen über Ernährung informieren und welchen Zusammenhang es

Volltreffer – Sehnsuchtsorte

Volltreffer – Sehnsuchtsorte

Untrügliche Zeichen für die beginnende Urlaubszeit? Die Baustellen auf den Autobahnen vermehren sich, erste Postkarten trudeln ein, die Auto-Responder haben  Saison. Und: Am Wochenende regnet es. Also, auf in den Digital-Urlaub. Rein ins Fotoarchiv, blättern, stöbern, wischen. Suchen nach Sehnsuchtsorten. Minuten der Entspannung. Power-Holidays. Ein Schnappschuss aus Wustrow (Fischland-Darß-Zingst), aufgenommen von der Seebrücke. Aus dem Archiv anno

Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai

„Alles neu, frisch und frei / Macht der holde Mai“, heißt es in der Volksweise von Hermann Adam von Kamp anno 1818. Ein Hauch davon weht seit diesen Tagen auch durch die textoase. “ Die alte Website war in die Jahre gekommen, aber unter Retro-Aspekten noch zu jung. Um noch mal Herrn von Kamp zu bemühen: „Waldespracht – neu gemacht / nach