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Journalist, Wissenschaftler, PR-Berater, Coach, Familienvater, Genießer, Humanist. Geboren in Franken, sesshaft in Sachsen, in der Welt zuhause.

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Kommunikation ist meine Leidenschaft. Ich bin Überzeugungstäter. Der Dialog ist das Bindeglied in  und zwischen Gesellschaften, er fördert den Austausch und verborgene Ideen zu Tage, er ist ein Element der Meinungsbildung. Ob persönlich, digital oder schriftlich, ob von Angesicht zu Angesicht, in Klein(st)gruppen, digital oder über Massenmedien. „Im Anfang war das Wort. “ (Johannes 1,1) Die Arbeit mit Worten, Aussagen, Botschaften ist das, was meine unterschiedlichen Tätigkeitsfelder eint. In Praxis und Wissenschaft, denn: Wissen schafft Praxis, Praxis schafft Wissen.

Neuigkeiten
Ein Plädoyer für das Journalistik-Studium und eine Antwort an die ehemalige Bild-Chefin Tanit Koch

Ein Plädoyer für das Journalistik-Studium und eine Antwort an die ehemalige Bild-Chefin Tanit Koch

Vor nicht gar zu langer Zeit war der Weg in die Medien ein sicherer Holzweg. Holzweg, weil Journalismus oft „on the job“ in der Redaktion eines Printmediums erlernt wurde. Sicher, weil der dahinterstehende Verlag den Volontär nach Ende der Ausbildung in der Regel übernahm. Mit dem Redakteursvertrag in der Tasche war der Arbeitsplatz sicher, der Karriereweg eingeschlagen. Auch heute ist ein Volontariat  ein etablierter Weg in den Beruf, ein gutes Journalistik-Studium kann dies ebenso leisten – und mehr. 

Der Bruyèreflüsterer – Zum Gedenken an Rainer Barbi

Der Bruyèreflüsterer – Zum Gedenken an Rainer Barbi

Heute wäre Rainer Barbi 70 Jahre alt geworden. Ob und wie er diesen Tag gefeiert hätte, bleibt Spekulation. Denn mein guter Freund Rainer ist seit sieben Jahren nicht mehr unter uns. Vergessen ist er nicht – nicht als Mensch, nicht als Macher. Er war Pfeifenmacher, Handwerker und Künstler in einem, manche nannten ihr gar Pfeifenpapst. Zweifelsohne hat er dem Nischenberuf ein internationales Gesicht gegeben. Und dies währt bis heute fort. 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Eine Gegenrede

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Eine Gegenrede

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Wirklich? Nein, natürlich nicht. Da ist zum Beispiel dieses Babylächlen und in der nächsten Sekunde dieser inbrünstige Schrei mit verzerrtem Gesicht. „Was hat es bloß? Wenn es doch nur etwas sagen könnte.“ Monate später folgen die ersten Krabbelversuche, dann kommen die ersten Schritte. Doch das Kind bleibt stumm. Irgendwie hört sich alles an wie „Blubb“ aus der TV-Spinat-Werbung der 1990er Jahre. Und wenn sich alle freuen, dass das Kind nun endlich läuft, denke ich mir: „Wenn es doch nur mit mir reden würde.“ Es folgen erste Worte, Zwei-Wort-Sätze („War das?“), Drei-Wort-Sätze („Ich möchte nicht“) und alsbald die Diagnose „Logorrhö“. Der beste Indikator dafür ist, dass Sätze stets mit einem „Warum“ beginnen. Jahre später soll eine Schweigephase beginnen, Teenagerzeitalter nennt man das. Aber das kenne ich bislang nur vom Hörensagen.